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Elektronischer Performanceindikator für gewerbliche Geschirrspülmaschinen

IGF 20833 N

Ziel des Forschungsvorhabens ist ein elektronischer Performanceindikator, der eine Überprüfung und Optimierung der Prozessleistung (Desinfektions-, Reinigungs- und Trocknungsleistung) von gewerblichen Geschirrspülprozessen im Rahmen der innerbetrieblichen Eigenkontrolle direkt durch den Betreiber der Spülmaschinen erlaubt und somit zum einen eine Anpassung der Spülprozesse an individuelle Betreiberanforderungen und zum anderen eine schnelle Fehlererkennung ermöglicht: Der elektronische Performanceindikator besteht aus einem nicht leitfähigen Trägermaterial (z.B. Porzellan, Keramik, Glas), auf dem sich zu entwickelnde Elektroden mit anwendungsspezifischer Geometrie befinden, die die Messareale bilden.

Die Elektrodengeometrie bestimmt die zu erzielende Messgenauigkeit und Ansprechschwelle des jeweiligen Messareals. Die jeweilige Kontamination (Prüforganismus, praxisrelevante Anschmutzung) wird auf das Messareal bzw. zwischen die Elektroden appliziert. Zur automatischen Auswertung des Performanceindikators werden impedimetrische Mess- und Auswerteverfahren (inkl. Algorithmen) entwickelt, die eine Quantifizierung der jeweiligen Kontamination (Lebendzellzahl, Masse) ermöglichen. Ein Messareal (nicht kontaminiert) dient zur Erfassung der Restfeuchte nach dem Spülprozess bzw. zur Bewertung der Trocknungsleistung; dabei erfolgt die Benetzung mit Wasser im Spülprozess automatisch.

Das IGF-Pro­jekt 20833 N der For­schungs­ver­ei­ni­gun­gen Eu­ro­päi­sche For­schungs­ge­mein­schaft Rei­ni­gungs- und Hy­gie­ne­tech­no­lo­gie e.V., Cam­pus Fich­ten­hain 11, 47807 Kre­feld, wurde über die AiF im Rah­men des Pro­gramms zur För­de­rung der in­dus­tri­el­len Ge­mein­schafts­for­schung und -ent­wick­lung (IGF) vom Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Wirt­schaft und En­er­gie auf­grund eines Be­schlus­ses des Deut­schen Bun­des­ta­ges ge­för­dert.