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Be­darfs­ge­rech­te Feucht­mit­tel­kon­ser­vie­rung mit en­zy­matisch ak­ti­vier­ba­ren an­ti­mi­kro­bi­el­len Sys­te­men zur Ver­mei­dung von Bio­fou­ling im Off­set­druck

IGF 18892 N

Biofouling führt im Offsetdruck zu einer erheblichen Beeinträchtigung des Druckprozesses und der Arbeitshygiene: Insbesondere Feuchtmittel mit geringem oder keinem Alkoholgehalt bieten ideale Wachstumsbedingungen für Mikroorganismen. Trotz praxisüblicher technischer Maßnahmen lässt sich das Wachstum von Mikroorganismen im Feuchtmittelkreislauf nicht vermeiden.

Das wfk-Cleaning Technology Institute e.V. hat zusammen mit dem Fogra-Institut e.V. ein Verfahren zur bedarfsgerechten Feuchtmittelkonservierung und somit zur Vermeidung von Biofouling im Offsetdruck entwickelt.

Um die Kontamination des Feuchtmittelkreislaufs mit Mikroorganismen unterhalb einer Schwellenkonzentration zu halten und so eine Beeinträchtigung des Druckprozesses zu vermeiden, wurden enzymatisch aktivierbare antimikrobielle Systeme entwickelt, die aus einem Netzwerk mit kovalent gebundenen zelllysierenden Substanzen bestanden.

Eine einfache Integration solcher Netzwerke kann im Feuchtmittelreservoir der Aufbereitungsanlagen von Druckmaschinen vor den jeweiligen Filtereinheiten erfolgen.

Der Forschungsbericht ist auf Anfrage bei der FRT erhältlich.

Das IGF-Pro­jekt 18892 N der For­schungs­ver­ei­ni­gun­gen Eu­ro­päi­sche For­schungs­ge­mein­schaft Rei­ni­gungs- und Hy­gie­ne­tech­no­lo­gie e.V., Cam­pus Fich­ten­hain 11, 47807 Kre­feld, wurde über die AiF im Rah­men des Pro­gramms zur För­de­rung der in­dus­tri­el­len Ge­mein­schafts­for­schung und -ent­wick­lung (IGF) vom Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Wirt­schaft und En­er­gie auf­grund eines Be­schlus­ses des Deut­schen Bun­des­ta­ges ge­för­dert.